Agentic Trio: 12 Thesen zur digitalen Produktentwicklung
Coding-Agenten machen die Umsetzung von Software billig, und der Engpass wandert in die Discovery. Das Agentic Trio erweitert das Product Trio von Teresa Torres: Produktmanagement, UX und Engineering verantworten gemeinsam nicht nur Discovery, sondern auch Delivery. Möglich wird das, weil die Agenten große Teile der Implementierung übernehmen. Das Ziel ist besseres Outcome für Nutzer:innen und Organisationen, nicht mehr generierter Code.
Die freigewordene Kapazität ist eine strategische Wahl
Viele offene Fragen lassen sich vor dem Bauen klären
Mehr Output destabilisiert das System
Das Product Trio in der prä-agentischen Zeit
Im Agentic Trio gibt es keine reinen Lieferanten mehr
Die Kompetenzen von PM, UX und Entwicklerin konvergieren
Discovery-Beteiligung ist für die Entwicklerin Pflicht und Chance zugleich
Die Entwicklerin ist Agent Harness Engineer
Der Harness muss vor der Produktionsarbeit stehen
Harness-Kompetenz wird zur Schlüsselqualifikation
Junior-Entwickler:innen: Rotation statt Codeschreiben
Hintergrund
Den Begriff Agentic Trio haben Daniel Westheide und Fabian Walther bei INNOQ geprägt. Die Thesen beschreiben, wie sich Rollen, Verantwortung und Teamgröße verändern, wenn Coding-Agenten die Umsetzung von Software billig machen, und warum die frei werdende Kapazität in die Discovery gehören sollte.
Ausführlicher beschreiben wir den Ansatz im Artikel Das Agentic Trio auf der INNOQ-Website.
Du fragst dich, was das Agentic Trio für deine Teams bedeutet? Sprich uns an. Widerspruch und Erfahrungen aus deinen eigenen Teams interessieren uns genauso.